Willkommen in Ihrer Ballettschule in den Elbvororten
tänzerische Früherziehung

Moderne und Tradition – Tradition und Moderne

Die Gründerin der Ballettschule, Frau Julia Schlau-Jesumann, war eine Modern-Tänzerin, die unter anderem mit Lola Rogge, Dore Heuer, Grete Gosslar und Harald Kreuzberg bei Mary Wigmann tanzte. Ungewöhnlich für die Zeit, in der sich die unterschiedlichen Tanzstile bewusst voneinander distanzierten, wurde Frau Schlau- Jesumann zusätzlich zur Ballettmeisterin bei Tatjana Gsovsky in Berlin und Gret Palucca in Dresden ausgebildet. Anstatt weiterhin die Stile abzugrenzen, hat Frau Schlau-Jesumann es schon damals verstanden, sie in ihrem Unterricht für einander zu nutzen. Dadurch entstand eine einzigartige Kombination des Modernen und des klassischen Tanzes: 1946 startete sie mit den ersten Ballettstunden im Wohnzimmer in der Baron-Voght-Straße 75, sogar mit Pianisten; unter dem Credo: Moderne & Tradition. 1975 stieß Frau Gerda Nieschulz, ausgebildet an der Edith Jahn-Schule in Glücksburg, auf der Basis des modernen europäischen Tanzes (Mary Wigmann), in tänzerischer Gymnastik und die Heilgymnstik (u.a. nach Professor Klapp), dazu. Zusätzlich nahm sie Ballettunterricht am Theater Flensburg und Erika Klütz in Hamburg und Kindertanz bei Dr. Petersen. Und es kam neben dem künstlerischen Aspekt des modernen und klassischen Tanzes der Aspekt des individuellen, gesunden Trainings hinzu - ein ganzheitliches Konzept. Nun konnte das Angebot und die Räume der Ballettschule im selben Haus vergrößert werden. Mit diesem Hintergrund, fast in der Ballettschule Ihrer Mutter aufgewachsen, stand für Elke Nieschulz-Brockmann schon früh fest: ich werde Ballettlehrerin! So beendete sie Ihre Ausbildung zur Tanzpädagogin 1992 an der Erika Klütz-Schule in Hamburg. Seitdem konnten Mutter und Tochter gemeinsam in der idyllischen Ballettschule unter dem Reetdach in Hamburg Nienstedten zusammenarbeiten. Seit 1995 leiten sie Schulter an Schulter die Ballettschule. Für Elke Nieschulz-Brockmann ist es wichtig, durch regelmäßige Weiterbildungen im In- und Ausland, unter anderem mit den Schwerpunkten Tanzmedizin, am Ball zu bleiben. Tradition und Moderne. Ballett als wunderbares Hobby: erstaunlicherweise ist es auch heute noch merkwürdig, komisch, oder gar peinlich, wenn Erwachsene Ballett als Hobby haben. Es gibt immer noch Stereotype in unseren Köpfen, die Ballett lediglich mit dünn, Spagat und Tutu verbinden. In der Gesellschaft werden Menschen bewundert, die mit vielleicht 80 Jahren anfangen Klavier zu spielen, oder immer noch Golf und Tennis spielen, aber Ballett?! Kaum jemand käme auf die Idee, jemanden, der manchmal joggt, mit einem professionellen Marathonläufer zu vergleichen. Bei dem Thema Ballett ist das dagegen fast üblich; dass Balletttänzer Hochleistungssportler sind wird oft übersehen, denn es ist ja ein Teil der Kunst, alles leicht und einfach aussehen zu lassen. Es ist nie zu spät, mit dem Tanzen zu beginnen!

seit 1975

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